Bittere Pillen in Franken

Bittere Pillen in Franken
Das Nachsehen hatte die U16 in beiden Partien gegen Nürnberg

U16 verliert beide Spiele beim EHC 80 Nürnberg

Ungewohnt spät begann das Spiel der U16 der SERC Wild Wings Future am Samstag in der Arena Nürnberger Versicherung. Die Schwenninger U16 hatte Großes vor und wollte mit einigen Punkten sonntags wieder nach Hause fahren. Doch bereits in einem knapp vier Minuten jungen Spiel musste man einem 1:0 hinterher laufen. Zehn Minuten später gerieten die Jungs von Trainer Alexander Dück erstmals in Unterzahl und wieder zappelte der Puck im Netz der Schwenninger. Das darauf folgende Tor vom wieder genesenen Tim Gorgenländer zum 2:1 tat gut, doch erneut sorgte eine Strafe dafür, dass die gut in Überzahl spielenden Nürnberger auf 3:1 erhöhen konnten.
Im Mitteldrittel schafften die SERC Wild Wings Future nicht ansatzweise so zu spielen, dass sie den Gastgebern gefährlich werden könnten. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff kassierten die Schwenninger – abermals in Unterzahl – Tor Nummer vier, der Anschlusstreffer der Gäste durch Robbie Sabo zum 4:2 Endstand war dann nur noch Makulatur.

Das Rückspiel musste besser werden: Coach Alex Dück hatte bis Sonntagnachmittag Zeit, seine Mannschaft wieder in die Spur zu kriegen. Und so gaben sich die Jungs der Schwenninger U16 auch deutlich kämpferischer nach Anpfiff. Doch wieder dauerte es nur sechs Minuten bis der Schwenninger Goalie erstmals hinter sich greifen musste. Robbie Sabo schaffte wenig später den Ausgleich, die Nürnberger erhöhten clever auf 2:1, bevor Maximilian Bartmann zum 2:2 ausglich und es in die erste Pause ging.
Es war noch alles offen und die Schwenninger spürten ihre Chance. In der 28. Minute dann gelang Thomas Kraus der 3:2 Führungstreffer. Doch die Franken hatten den besseren Tag erwischt und es folgten gleich drei bittere Gegentore. Viktor Steisel beendete das Mitteldrittel mit einem Überzahltreffer zum 4:5, allerdings war das dann auch schon der Endstand, denn so sehr die U16 der SERC Wild Wings Future auch kämpfte, die Nürnberger machten hinten erfolgreich dicht.
Die Mannschaft von Alex Dück fällt erstmal tief vom ersten auf den fünften Platz der Tabelle der Gruppe C der Schülerbundesliga, doch die ersten Mannschaften sind dicht beieinander und es ist noch viel möglich.

-WWF-