Knappe Sache letztes Wochenende

Knappe Sache letztes Wochenende
Hart umkämpft waren die beiden Partien gegen Nürnberg

Der EHC 80 Nürnberg beendet die Siegesserie der U16 nach sechs gewonnenen Partien

Fünf Spiele in neun Tagen – dieses straffe Programm hatten die Schüler der SERC Wild Wings Future bis Sonntagabend absolviert.
Nicht mehr ganz so frisch in den Beinen, dafür umso motivierter, gingen die Jungs am Samstag in der heimischen Helios-Arena gegen den EHC 80 Nürnberg aufs Eis. Das Spiel startete flott, die Schwenninger U16 erkämpften sich Chance um Chance, doch auch die Franken machten Druck. Man hatte das Gefühl, dass die Mannschaft, die das erste Tor schießt, die drei Punkte einsteckt. Und so kam es dann auch: zu Beginn des zweiten Drittels gelangen Miroslav Medek und wenige Sekunden später Alexander Khristenko der Doppelpack zum 2:0. Von da an hatten die Schüler von Alexander Dück den Vorteil, den man braucht, ein Spiel auf Augenhöhe zu gewinnen. In der 49. Minute gelang zwar den Gästen noch ein Anschlusstor, kurzzeitig schien das Spiel wieder offen, doch die Schwenninger verteidigten den 2:1 Spielstand beherzt bis zum Abpfiff.

Am nächsten Morgen stand schon das Rückspiel auf dem Programm. Man merkte deutlich, dass die Nürnberger die Chance witterten, hier Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Doch zunächst waren die Gastgeber am Drücker, denn bereits nach einer knappen Viertelstunde zappelte der Puck im Nürnberger Netz (Ivan Markus). Im zweiten Drittel nutzen die SERC Wild Wings Future eine Überzahlsituation clever aus und Alex Khristenko traf zum 2:0. Doch nur zwei Minuten später verkürzte der EHC 80 Nürnberg zum 2:1.
Wieder fingen die Schwenninger an, Ihre Führung gegen einen gut aufgelegten Gegner mit allen Mitteln zu verteidigen. Doch gerade als man dachte, die Franken würden etwas schwächer werden, gelang ihnen fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 2:2. Was dann folgte war ein Reigen an Fehlern der in Schock versetzten Schwenninger, der innerhalb von zwei Minuten zu zwei weiteren Gegentreffern führte, so dass es am Ende 2:4 stand.
Trotzdem behalten die SERC Wild Wings Future erst einmal die Führung in der Tabelle der Gruppe C in der Schülerbundesliga.
Am kommenden Samstag empfangen die Jungs dann den Mannheimer ERC.

-WWF-